UCI CX World Cup Bern

Neben der Heimweltmeisterschaft auf der Lenzerheide war der Radquer-Weltcup in Bern eines meiner Saisonhighlights. Ich freute mich riesig, dass ich mich für dieses Rennen qualifizieren und nur wenige Kilometer von meinem Wohnort ein Weltcup-Rennen bestreiten konnte. 

Das Rennen fand bei sonnigem Herbstwetter im Freibad Weyermannshaus statt und durch die Trockenheit in den vergangenen Wochen war die Strecke extrem schnell. 

Da ich nicht so viele UCI-Punkte in der Radquer-Weltrangliste habe und ich nicht im A-Team, sondern im B-Team nominiert wurde, wurde ich als allerletzter Fahrer aufgerufen. Ich konnte mich jedoch bei der Startaufstellung noch einige Plätze nach vorne drücken, so dass ich etwa an vierzigster Stelle starten konnte.  

Mit einem guten Start und etwas Glück in der ersten Kurve konnte ich mich in den Top-30 einreihen. Da die Strecke extrem schnell war, waren der Windschatten und die Taktik bei diesem Rennen extrem wichtig. Da ich mit meiner aktuellen Position nicht wirklich zufrieden war, machte ich die ganze Zeit Tempo und fuhr die meiste Zeit selber im Wind. 

Mit zwei weiteren Schweizer Fahrern ging ich auf die letzte Runde. Als ich diese Konkurrenten trotz einiger Versuche nicht abhängen konnte, bereitete ich mich auf einen Zielsprint vor und begann auch etwas zu taktieren. Mit einem sehr frühen Antritt konnte ich meine beiden Gegner überraschen und den 25. Schlussrang ins Ziel bringen. Mit diesem Resultat erreichte ich das Ziel auch als drittbester Schweizer und ich konnte auch mein Minimalziel einer Top-25-Platzierung erreichen. 

Sicherlich war es nicht das perfekte Rennen, vor allem aus taktischer Sicht, aber es hat einfach extrem viel Spass gemacht. Vielen Dank auch an alle Zuschauer, darunter viel Freunde und bekannte Gesichter, die mich während des Rennens lautstark angefeuert haben.